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UNENDLICHE TIEFEN

Special.
SCHULMÄDCHENREPORT - "Schulmädchen müssen so sein!"
von Stefan Rechmeier


SCHULMÄDCHENREPORT - PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN (D 1977)

Original Titel SCHULMÄDCHENREPORT 11.TEIL - PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN
Laufzeit in Minuten 77

Regie. ERNST HOFBAUER
Drehbuch. GÜNTHER HELLER
Musik. GERT WILDEN
Kamera. KLAUS WERNER
Darsteller SANDRA ATTIA . ULRICH BEIGER . ALEXANDRA BOGOJEVIC . ASTRID BONER . PETER BÖHLKE . KURT BÜLAU . EVELYNE BUGRAM . LINDA CAROLL . ROLF CASTELL . ELKE DEURINGER . MARIANNE DUPONT . ANGELIKA DUVIER . JOSEF FRÖHLICH . KARINE GAMBIER . HELLMUTH HAUPT . JANE IWANOFF . HEINER LAUTERBACH . CLAUS OBALSKI . HASSO PREIß . RUDI SANDMAYER . CLAUS TINNEY . GERT WIEDENHOFEN

Ein letztes Mal unter der Regie von Ernst Hofbauer trifft sich eine fröhliche Gesprächsrunde zum Thema Jugendschutz und kündet vom neckischen Treiben heutiger Schulmädchen. Dabei bedient sich der Streifen teilweise recht hemmungslos bei seinen Vorgängern
Karine Gambier bezichtigt ihren Nachhilfelehrer (Claus Tinney) sich an ihr vergangen zu haben, obwohl sie nachweislich noch Jungfrau ist. Die Toningenieurin Gila und ihre Freundin Gabi (Alexandra Bogojevic) verabreden sich zwecks Ablegen des Jungfernhäutchens zum nachmittäglichen Schäferstündchen mit zwei ebenso unerfahren Dreikäsehochs. Der sich anschließende Ringelpietz ist beinahe eine 1:1-Kopie der entsprechenden Folge im ersten SCHULMÄDCHENREPORT und endet standesgemäß im Chaos, während die Beteiligten unter einer Sammlung voller Farbtöpfe versenkt werden ("Ich hab sogar Farbe an der Muschi!"). Auch nicht ganz unbekannt kommt es einem vor, wenn sich eine schlechte Schülerin beim Klassenprimus Nachhilfe holt und der sich dies mit Sex bezahlen lässt. Dumm nur, dass Martina sich in den Stoffel verliebt, zu Tabletten greift und schließlich den Freitod wählt. Michaela wird von einem Rudel Rocker in die Prostitution gezwungen, in der es ihr wahrlich nicht besonders gut ergeht. Die Sequenz im Gastarbeiterwohnheim, in dem sie sich für 50 Märker von Ali und seine 40 Räubern durchnehmen lassen muss, findet sich so oder so ähnlich in ein paar artverwandten Filmen dieser Zeit und stößt gar übel auf.
Zuletzt lernt der Zuschauer noch die scheue Heidi kennen, die zwecks Defloration mit Heiner Lauterbach ins Zimmer gesperrt wird. Die beiden spielen die Sinnesfreuden zunächst nur vor, ergehen sich später aber in selbigen und schieben die Nummer nun wirklich.
Technisch einwandfrei und mitunter sogar optisch interessant - nackte Tatsachen spiegeln sich in feuchten Augen - präsentiert sich auch der elfte Teil. Inhaltlich wird der gewohnte Film abgefahren und dieses Mal halten sich die Innovationen in engen Grenzen: Was Schulmädchen so alles treiben, verschmilzt immer mehr mit den sexuellen Verfehlungen von einfach irgendwelchen Leuten und benutzt die unschuldige Larve der beflissenen Mädels lediglich als willfährigen Container.
Hofbauer warf danach das Handtuch und wollte anschließend von diesen Filmen nichts mehr wissen.
Und obwohl es mit den fetten Jahren für die SCHULMÄDCHENREPORT-Filme schon lange vorbei war, drängte man auf weitere Episoden.
Die wurde beide von Walter Boos inszeniert und bedürfen ebenfalls eines keuschen Blickes.
Szenenfotos.





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