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REST STOP: DON'T LOOK BACK (USA 2008)

von Thorsten Hanisch

Original Titel. REST STOP: DON'T LOOK BACK
Laufzeit in Minuten. 89

Regie. SHAWN PAPAZIAN
Drehbuch. JOHN SHIBAN
Musik. BEAR MCCREARY
Kamera. JAS. SHELTON
Schnitt. RICHARD BYARD
Darsteller. DIANE SALINGER . GARY ENTIN . RICHARD TILLMAN . EDMUND ENTIN u.a.

Review Datum. 2008-11-21
Kinostart Deutschland. direct-to-video

Und noch mal Folter. Aber nicht ganz so porno wie erwartet. Das Sequel zum erfolgreichen DTV-Renner REST STOP (dessen Produzent und Second Unit Director hier Regie führt) trägt den Untertitel DON'T LOOK BACK. Das sollte man aber nicht als Warnung missverstehen, denn viel schlechter ist die Fortsetzung von Shawn Papazian nicht. Vor allem wird hier nicht nur nominell fortgesetzt, man knüpft tatsächlich inhaltlich an den ersten Teil an.

Tom Hilts macht sich auf die Suche nach seinem Bruder, der ein Jahr zuvor zusammen mit seiner Freundin auf dem Weg nach Kalifornien verschwand. Zusammen mit seiner Freundin Marylin und dem besten Kumpel Jared trifft er bald auf die irren Antagonisten aus dem Vorgänger. Des Weiteren lässt man auch den Erklärbär von der Leine und stattet das wilde Treiben beider Filme mit einem Background aus. Ob das jetzt notwendig ist, ist eine gute Frage, anderseits geschieht das noch lange nicht so dröge wie in THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE: THE BEGINNING oder HANNIBAL RISING sondern vielmehr präsentiert sich REST STOP 2 als relativ kurzweilige Mischung aus Geisterfilm und Folterhorror.

Natürlich knabbern auch an DON'T LOOK BACK dieselben Genre-Maden wie an so vielen anderen Filmen der letzten Zeit: Das Hauptdarsteller-Trio sieht gut aus, bleibt aber relativ beliebig, zu keinem Zeitpunkt gelingt dem Film echtes Interesse an seine Figuren zu entfachen, hier liegt der erste Teil eine Nasenspitze weiter vorne. Ebenso wurde der Härtepegel noch ein paar sinnlose Level hochgedreht. War schon Teil eins wenig zimperlich, ist Papazians Film vor allem in einer – natürlich weit über Gebühr ausgewalzten – Szene gegen Ende richtiggehend abartig. Der Weg dahin ist allerdings gut gefilmt und hält dank oberflächlichen Grusel und einer Story, die sich vom derzeitigen Standard zumindest etwas abhebt bei Laune. Meine Oma würde sagen: Unter lauter Blinden ist der Einäugige König.











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