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KAPITELWAHL

D@BBE - DIE DÄMONISCHEN (Türkei 2006)

von Stefan Mader

Original Titel. D@BBE
Laufzeit in Minuten. 111

Regie. HASAN KARACADAG
Drehbuch. HASAN KARACADAG
Musik. OLAY ANDAC . TÜRKAY TÜRKMEN
Kamera. SEYHAN BILIR
Schnitt. ATAKAM AVCI . CEM KARAPESTIL
Darsteller. EBRU AYKAC . ÜMIT ACAR . FULYA CANDEMIR . SERDAR ÖZER u.a.

Review Datum. 2007-12-27
Erscheinungsdatum. 2007-11-15
Vertrieb. MIG/EUROVIDEO

Bildformat. 1.85:1 (anamorph)
Tonformat. DEUTSCH (DD 5.1/DD 2.0) . TÜRKISCH (DD 2.0)
Untertitel. DEUTSCH
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
Nach dem blutigen Selbstmord ihres Arbeitskollegen Tarik sind Hande (Aykac), Sema (Candemir) und Cem (Özer) verständlicherweise aufgewühlt. Die Betroffenheit der drei Freunde beginnt allerdings in Panik umzuschlagen, als Cem drei Tage nach Tariks Tod eine e-Mail vom Account des verstorbenen Freundes erhält und Hande ein beunruhigendes Band in ihrer Videokamera findet, das Tarik wenige Tage vor seinem Ableben in völlig verstörter Verfassung zeigt.
Darüber hinaus erleben die drei, ebenso wie der mit der Untersuchung des Suizids betraute Kommissar Süleyman (Acar), unheimliche Begegnungen mit schemenhaften Spukgestalten und laufen so selbst Gefahr, den unheimlichen Mächten anheim zu fallen, die Tarik zu seiner Verzweiflungstat getrieben haben.

D@BBE – DIE DÄMONISCHEN ist eine türkische low budget-Produktion – soweit es sich eruieren lässt, dürfte der Film wohl 250.000 US$ gekostet haben. Diesen eng gesteckten finanziellen Rahmen merkt man dem Film auch an, sei es nun durch die vor allem zu Beginn etwas gelbstichige Farbgebung, die Ausstattung, den etwas verworrenen und sich erst am Ende im Schnellverfahren erklärenden Plot oder die an einzelnen Stellen etwas unglückliche Inszenierung.
Dennoch funktioniert D@BBE, dessen Titel auf eine apokalyptische Passage des Koran anspielt, erstaunlich gut. Denn abgesehen von den oben genannten Ausrutschern schafft Regisseur Hasan Karacadag es über weite Strecken, seinen Film spannend zu halten. Zwar bedient er sich bei altbekannten Horrorfilm-Elementen wie eigenwilligen Elektrogeräten und mit gesenktem Haupt in finsteren Ecken lauernden Gestalten, doch er vollbringt dabei das Kunststück, diese Elemente wirkungsvoll in Szene zu setzen. So stellt sich doch immer wieder angespannte Gruselstimmung ein, wenn die Dschinns und Dämonen im Killerbob-Modus über den Bildschirm geistern. Eine amtliche Leistung, für die man ihm sogar das wenig anspruchsvolle Zahlenrätsel, für dessen Lösung man auch als ausgewiesener Nicht-1337-check0r keine halbe Minute braucht, verzeiht.
Eine positive Überraschung!

DVD.
Der erste Eindruck, den die DVD bietet, ist nicht unbedingt gut: Das Hauptmenü sieht (zumindest am TV-Schirm) ziemlich verpixelt aus. Glücklicherweise trifft dies aber nur auf das Menü zu, die Qualität des Filmmaterials ist hingegen ordentlich, vom bereits erwähnten leichten Gelbstich zu Beginn des Films abgesehen. Auch der Ton ist in beiden Sprachfassungen okay. Leider scheinen beim Einsprechen der dt. Fassung nicht alle Synchronsprecher wirklich motiviert gewesen zu sein. Da jedoch in den Untertiteln für die Originalfassung einige Zeichen nicht korrekt dargestellt werden, sei dennoch zur Synchro geraten.
Die Extras der Silberscheibe bestehen aus einem Trailer und TV-Spots zum Hauptfilm, sowie einem Musikvideo, einem Programmhinweis und einem "Making Of" von D@BBE, wobei diese Bezeichnung irreführend ist, da es sich dabei lediglich um ein zweieinhalb Minuten langes, mit Musik unterlegtes "Hinter den Kulissen"-Feature handelt.








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