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KAPITELWAHL

THE COMMITMENT (Thailand 2004)

von Björn Eichstädt

Original Titel. THE COMMITMENT
Laufzeit in Minuten. 84

Regie. MONTRI KONG-IM
Drehbuch. CHAOWALEK SRANGTOOK . LUNCHANA SARTNO . MONTRI KONG-IM
Musik. JETAMON MALAYODA
Kamera. DECHA SRIMANTA
Schnitt. nicht bekannt
Darsteller. PRANGTHONG CHANGTHOM . PINSUDA TANPHAIROH . VIRITIPA PAKDEEPRASONG . THITIMA MALIWAN u.a.

Review Datum. 2006-03-28
Erscheinungsdatum. 2006-04-11
Vertrieb. MC-ONE/ATOMIK-FILMS

Bildformat. 1.85:1 (anamorph)
Tonformat. DEUTSCH (DD 5.1) . THAILÄNDISCH (DD 5.1)
Untertitel. DEUTSCH
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
Moderne und Tradition. Da sind sie wieder. Im asiatischen Horrorfilm, vor allem bei den Japanern Hideo Nakata und Kyoshi Kurosawa - also in RING oder CHARISMA - , sind diese beiden Aspekte des Heute gern thematisierte Antagonisten. Und auch der thailändische Horror lässt sich von Zeit zu Zeit auf sie ein. In THE COMMITMENT geht es um eine traditionelle Beschwörungszeremonie, die als Teenagermädelsspaß beginnt und im blutigen Ernst endet.

Eine kleine Truppe kichernder Girlies, die bereits die erste Blüte des Erwachsenseins erlebt, steht an einem der klassischen Umbruchspunkte: Weg von der Schule, hin zum Studium. Da unterscheiden sich Asien und Europa wenig. Und Europa, sprich England, ist auch der Ausgangspunkt des dann nahenden Konflikts. Denn die besten Freundinnen Moss, Muay und Pin, deren Darstellerinnen man schon aus THE UNBORN oder SARS WAR kennt, erwarten die räumliche Trennung. Zwei wollen nach Großbritannien, eine muss aus finanziellen Gründen zurückbleiben. Ungerecht - und deswegen werden die Geister angerufen, eine traditionelle Beschwörungszeremonie aufgesetzt. Doch, und das kennen wir schon von Hans-Christian Andersen und seiner kleinen Meerjungfrau, jede Anrufung einer fremden Macht hat ihren Preis. Und wenn ihn die Beschwörerinnen nicht bezahlen wollen, nun, dann ist das eben tödlich.

So weit, so gut. Doch leider ist der Film trotz solider Ausgangslage ein recht billiges Machwerk geworden. Die Schauspieler sind, offen heraus gesagt, schlecht, der Plot wenig stringent, selbst die Splatter-Effekte irgendwie lahm (und die deutsche Synchronisation ist auch so eine Sache für sich, aber da können die Filmemacher noch am wenigsten dafür, so dass diese Tatsache nur in Klammern Erwähnung finden soll). Einzelne Elemente sind mies aufbereiteter Klassikerkaugummi - etwa die Heimsuchungen im Schlaf, die doch sehr an A NIGHTMARE ON ELM STREET erinnern oder eine Vorhangszene mit Dusche, die ganz laut PSYCHO schreit, aber eben Thai-Psycho. So kann auch THE COMMITMENT nicht wirklich beweisen, dass das aufstrebende Filmland in Punkto Horrorfilm in Richtung Japan aufgeholt hat. THE EYE schwimmt leider immer noch recht einsam in der Gegend herum - zumindest im Pool der Filme, die auch hierzulande Verbreitung gefunden haben.

DVD.
Zur Rezension lag leider nur eine verstümmelte Presse-DVD vor. Eine Aussage über Qualität von Ton und Bild (außer, dass permanent ein Time-Code im Bild mitläuft - ich hoffe für den Käufer, dass das in der Ladenversion nicht so ist) ist deswegen ebenso wenig möglich, wie eine Aussage zum vorhandenen Bonusmaterial.








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