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RETURN OF THE LIVING DEAD - RAVE TO THE GRAVE (USA 20005)

von Hasko Baumann

Original Titel. RETURN OF THE LIVING DEAD - RAVE TO THE GRAVE
Laufzeit in Minuten. 100

Regie. ELLROY ELKAYEM
Drehbuch. WILLIAM BUTLER . AARON STRONGONI
Musik. ROBERT DUNCAN
Kamera. nicht bekannt
Schnitt. nicht bekannt
Darsteller. AIMEE-LYNN CHADWICK . CORY HARDRICT . JOHN KEEFE . JENNY MOLLEN u.a.

Review Datum. 2006-06-03
Kinostart Deutschland. direct-to-video

Nach dem recht erfreulichen Geschmadderfest NECROPOLIS macht der fünfte Teil der RETURN OF THE LIVING DEAD-Reihe mit seinem schön bekloppten Titelzusatz RAVE TO THE GRAVE schon mal die Handflächen warm. Als auch Peter Coyote, immer noch mit der Schlaganfallgrimasse, hereinpoltert und nach zwei Minuten bereits die ersten Augäpfel aus den Höhlen gepreßt werden, brutzelt das Fett in der Pfanne.

Leider tritt Coyote noch vor den Credits ab, und danach ist der Ofen aus. Sein hinterbliebener Neffe darf nun die Güllefässer mit der Wiederbelebungssoße sein eigen nennen und weiß nicht so recht wohin mit der Jauche. Da haben seine verstrahlten Kumpels vom College ne bessere Idee: Die grüne Pampe wird flugs destilliert und den ohnehin hirnfreien Kids an der Schule als neueste Designerdroge verhökert. Das Geschäft läuft spitze, allerdings treten die altbekannten Nebenwirkungen auf: Man stirbt. Fortan steht den Kids das Grau des Todes im Gesicht und "Brains" auf dem Mensaplan.

Zwar werden zwischenzeitlich Bleistifte ins Hirn gerammt und ähnliche Splatterscherze betrieben, aber nicht so exzessiv wie in Teil 4 und schon gar nicht so amüsant. Die zwei Flachzangen in schwarzen Anzügen, die der Untotengülle nachjagen, könnten auch dem letzten deutschen Amateurscheiß entsprungen sein, so unkomisch klischeehaft sind die geraten. Alles gipfelt in einem überschaubaren Rave mit immer platteren Gags und qualifiziert sich allenfalls als lascher Aufguß.

Nee, das war nix.











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