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KAPITELWAHL

SCREAM OF THE BANSHEE (USA 2011)

von André Becker

Original Titel. SCREAM OF THE BANSHEE
Laufzeit in Minuten. 87

Regie. STEVEN C. MILLER
Drehbuch. ANTHONY C. FERRANTE
Musik. RYAN DODSEN
Kamera. ANDREW STRAHORN
Schnitt. STEVEN C. MILLER
Darsteller. LAUREN HOLLY . KIM ORMISTON . LANCE HENRIKSEN . DON LINCOLN u.a.

Review Datum. 2013-10-20
Erscheinungsdatum. 2011-12-16
Vertrieb. UNIVERSUM FILM

Bildformat. 1.77:1 (anamorph)
Tonformat. DEUTSCH (DD 5.1) . ENGLISCH (DD 5.1)
Untertitel. DEUTSCH
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
SCREAM OF THE BANSHEE ist eine der schwächeren Produktionen der letzten After-Dark-Horrorfilmreihe. Unterm Strich reicht es aber noch für halbwegs solide Genre-Unterhaltung mit ein paar ganz sauberen Schockmomenten und guter Effektarbeit. Anspruchslose Horror-Fans werden insofern passabel unterhalten.

Die Archäologieprofessorin Isla Wheelan (Lauren Holly) und mehrere ihrer Studenten (die übliche Mischung aus Unsympathen und Langweilern) entdecken im Kellergewölbe der Universität durch Zufall eine alte mysteriöse Truhe. Von Neugier und Forschungsdrang angetrieben öffnen sie die Kiste. Die kleine Gruppe ahnt dabei nicht, dass sie einen uralten weiblichen Dämonen, eine sogenannte Banshee, unwissentlich aus ihrer jahrzehntelangen Gefangenschaft befreien. Schon bald sind die ersten Opfer zu beklagen. Verzweifelt suchen die Professorin und ihre Studenten nach einer Möglichkeit den mächtigen Dämon zu besiegen. Als es fast schon zu spät ist, erkennt die Gruppe, dass sie die Banshee nur erfolgreich schlagen können, wenn sie sich genauer mit der Legende selbst befassen. Die Zeit drängt jedoch, denn der Dämon scheint immer mächtiger zu werden.

Die Storyline ist natürlich nicht der Rede wert und äußerst banal. Einzig und allein die Tatsache, dass man sich mit der Banshee eine cineastisch (noch) weitgehend unangetastete Geisterfigur der irischen Mythologie ausgesucht hat, kann als halbwegs ungewöhnlich verbucht werden. Ansonsten wird die Geschichte, drücken wir es mal wohlwollend aus, eher schlank gehalten. Überraschende Wendungen gibt es keine und die Figuren könnten kaum eindimensionaler gezeichnet sein. Für einen B-Film dieses Kalibers nicht weiter außergewöhnlich, im Zusammenhang mit den weiteren Veröffentlichungen der letzten After-Dark-Horrorfilmreihe aber schon ein bisschen ärgerlich. Die konnten in diesem Kontext schon ein wenig mehr.

Prinzipiell geht SCREAM OF THE BANSHEE aber noch als durchaus unterhaltsame Direct-to-Dvd-Premiere durch. Die eingestreuten Effekte sind nicht unbedingt bombastisch, aber immerhin wird der Zuschauer nicht unnötig mit miesen CGI belästigt. Außerdem darf man endlich mal wieder das Raubein Lance Henriksen in einer (leider viel zu kleinen) Rolle bestaunen. Henriksen macht dabei das Beste aus seiner Mini-Rolle und spielt die restlichen Darsteller in den gefühlten fünf Minuten Leinwandpräsenz mal eben mit links komplett an die Wand.

Für ein paar gelungene Schockmomente ist ebenso gesorgt, so dass zumindest im ersten und letzten Drittel der Entertainment-Faktor ganz ordentlich zur Geltung kommt. SCREAM OF THE BANSHEE kann zudem mit einem effektiven Spannungsaufbau punkten. Insgesamt reicht es also für einen routinierten B-Film, der das Rad sicherlich nicht neu erfindet, aber alles in allem als kleiner Low-Budget-Horrorfilm solide Ergebnisse erzielt.

DVD.
Bild- und Tonqualität sind sehr gut und überzeugen durchweg. Klare Farben, satter schön räumlicher Sound, keine Verschmutzungen im Bild und keine sichtbaren Mängel in den dunkleren Szenen. Daumen hoch also für die Veröffentlichung hierzulande.








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