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KAPITELWAHL

INSIDE THE DARKNESS (USA 2011)

von Hasko Baumann

Original Titel. BENEATH THE DARKNESS
Laufzeit in Minuten. 92

Regie. MARTIN GUIGUI
Drehbuch. BRUCE WILKINSON
Musik. GEOFF ZANELLI
Kamera. MASSIMO ZERI
Schnitt. ERIC POTTER
Darsteller. DENNIS QUAID . BRETT CULLEN . AIMEE TEEGARDEN . TONY OLLER u.a.

Review Datum. 2012-11-22
Erscheinungsdatum. 2012-05-10
Vertrieb. EUROVIDEO

Bildformat. 2.40:1 (anamorph)
Tonformat. DEUTSCH (DD 5.1) . ENGLISCH (DD 5.1)
Untertitel. keine
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
Was soll ich nur machen? Mir tut es ja auch leid. Da macht ein Regisseur seinen Film, und ein Verleih bringt den heraus (oder auch nicht) und ein Vertrieb produziert die DVD. Und alle wollen doch nur auf die eine oder andere Weise, daß ihr Film lieb gehabt wird. Und dann sitzt da irgendwo n Vogel wie ich und sagt, daß der Film aber leider totale Grütze ist? Ich möchte mich irgendwie fast daür entschuldigen, aber auf der anderen Seite dann auch wieder nicht; denn da steht vielleicht der arme Kerl in der Videothek und möchte sich einen schönen Abend machen und überlegt, ob nicht der Gruselthriller da mit Dennis Quaid was sein könnte, oder ein anderer steht im Saturn und sieht das Teil bei den Neuheiten und denkt sich, oh wow, noch nie gehört, da geht sicher was. Und diese armen Kerle müssen doch auch gewarnt werden, bevor sie ihr sauer verdientes Geld in den Orkus werfen.

Denn da geht leider mal gar nix. Der gute Dennis Quaid gibt heftig grimassierend den Bösen, der schon in den ersten Minuten einen Teenager lebendig begräbt. Da ist die Neugier noch geweckt. Aber gleich danach geht's abwärts, langweilige Highschool-Kids sind Bestatter Quaid auf der Spur, weil er ein dunkles Geheimnis sein eigen nennt (zum Beispiel begräbt er Teenager lebendig). Einer von den Kids glaubt an Geister, die Polizei glaubt den Kids nicht und so hampelt man in Quaids Vorgarten und fängt sich eine Kugel ein. Danach hampelt man drinnen und draußen weiter, alles unfaßbar langweilig erzählt und zwar formal annehmbar, aber total beliebig in Szene gesetzt von einem gewissen Martin Guigui. Der legt sich ja gerade mit MGM an wegen seines absurden RAGING BULL II-Projekts, das vielleicht nie das Licht der Welt erblickt. Was übrigens auch bei INSIDE THE DARKNESS besser gewesen wäre.

Am Ende sitzt Quaid in der Gummizelle und guckt in die Kamera, aber nicht so bedrohlich wie Norman Bates, sondern eher bescheuert, und, oh weh, blafft dann auch noch "Liebe stinkt!" - und dann kommt der Abspann, und Bret Michaels singt "Love sucks"! Da muß man schon lange suchen, um vergleichbar Käsiges zu finden. Der Rest der Songs kommt übrigens von Dennis Quaid und seiner Bluesband; vielleicht war das ja der Grund für ihn, bei diesem Quatsch mitzumachen, ich weiß es nicht.

DVD.
Es lag nur die Presse-DVD zur Rezension vor. Die Synchro ist auf jeden Fall, bis auf Quaids Feststimme Thomas Danneberg, zum Weglaufen.








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