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KAPITELWAHL

QUARANTÄNE 2: TERMINAL (USA 2011)

von André Becker

Original Titel. QUARANTINE 2: TERMINAL
Laufzeit in Minuten. 83

Regie. JOHN POGUE
Drehbuch. JOHN POGUE
Musik. JULIE GRIBBLE
Kamera. MATTHEW IRVING
Schnitt. WILLIAM YEH
Darsteller. JOSH COOKE . BRE BLAIR . GEORGE BACK . MERCEDES MASÖHN u.a.

Review Datum. 2012-07-16
Erscheinungsdatum. 2011-08-11
Vertrieb. SONY PICTURES

Bildformat. 1.77:1 (anamorph)
Tonformat. DEUTSCH (DD 5.1) . ENGLISCH (DD 5.1)
Untertitel. DEUTSCH
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
Wenn Remakes fortgesetzt werden und die entsprechenden Sequels noch nicht einmal ins Kino kommen, ist schon mal große Skepsis angesagt. Für ein richtiges Franchise hat es wohl nicht gereicht und jetzt sollen halt die anspruchslosen Allesglotzer mit vermeintlich populären Filmtiteln geködert werden. Dieser Gedanke drängt sich irgendwie sofort auf und die Rechnung scheint zumindest teilweise auch aufzugehen. Filme wie DEATH RACE 2 gammeln jedenfalls nicht ungeguckt im Verleih vor sich hin und im Verkauf liegen die entsprechenden Werke auch immer schön prominent platziert rum. Diese Verwertungslogik sei jetzt aber mal außer Acht gelassen, denn viel entscheidender ist die Frage, inwiefern ein Mindestmaß an kurzweiliger Unterhaltung bei den jeweiligen Produktionen erfüllt wird.

Es war sicherlich nicht unbedingt zu erwarten, aber QUARANTÄNE 2: TERMINAL ist unterm Strich gar nicht mal so übel geworden. Fürwahr kein Genrehighlight, jedoch inszenatorisch äußerst solide und mitunter sogar recht spannend, liefert Regisseur John Pogue einen verhältnismäßig sauber umgesetzten Horrorfilm ab.

Handlungstechnisch knüpft der Film an den ersten Teil an, was aber im Filmverlauf erst nach und nach deutlich wird. Während im Vorgänger ein leicht herunter gekommen wirkender Wohnkomplex das Hauptsetting bildete, wählt QUARANTÄNE 2 - TERMINAL ein Flughafenterminal zum Ort des Geschehens aus. Bevor das besagte Terminal (oder vielmehr eine alte Flughafenhalle) aber unter, und hier kommt der Link zum Filmtitel, Quarantäne gestellt wird darf man in der ersten guten halben Stunde beobachten was passiert, wenn in einem halb besetzten Flugzeug ein Virus ahnungslose Bürger in blutdrünstige Bestien verwandelt.

Nach einer Notlandung und einer überhasteten Flucht in eine Flughafenhalle können sich die Passagiere in Sicherheit bringen und die infizierten Personen isolieren. Als die bunt zusammen gewürfelte Truppe allerdings versucht die Halle zu verlassen, merken sie dass das Militär das Areal unter Quarantäne gestellt hat. Das ist jedoch nicht das einzige Problem, denn das Virus greift um sich und die Passagiere müssen mit allen Mitteln um ihr Leben kämpfen.

Größter Pluspunkt von QUARANTÄNE 2: TERMINAL ist das zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. Der Film kommt ziemlich schnell in die Gänge und vermeidet dadurch Längen und unnötige Handlungsstränge. Megaspannend wird es zwar nicht, aber Pogue platziert immerhin eine Handvoll effektiver Spannungsmomente. Routiniert sind auch Kameraarbeit und die eingestreuten Make-up-Effekte. Angesichts der Jugendfreigabe bewegen sich die Effekte dabei in einem eher zurückhaltenden Modus. Für einen Zombiefilm ist QUARANTÄNE 2: TERMINAL eher zahm ausgefallen, was möglicherweise einige genreaffine Zuschauer enttäuschen dürfe und deshalb hier erwähnt werden sollte. Der Film setzt stattdessen auf ein hohes Tempo und integriert die Effekte pointiert in die Dramaturgie.

Erwartungsgemäß hat die Produktion auch mit einigen Schwächen zu kämpfen. Mehrere Logikfehler und die mäßigen darstellerischen Leistungen trüben ein wenig das Gesamtergebnis. Alles im allem hinterlässt QUARANTÄNE 2: TERMINAL aber einen eher positiven Eindruck und kann daher als kurzweilige Horrorkost für zwischendurch durchaus empfohlen werden.

DVD.
Bild- und Tonqualität sind makellos und überzeugen in jeder Hinsicht. Insbesondere die glasklaren Farben und die Soundqualität können sich sehen bzw. hören lassen. Insgesamt eine Vorzeigeveröffentlichung, bei der lediglich das Bonusmaterial ziemlich mau ausfällt.








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