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MACGYVER - DIE SIEBTE SEASON (USA/Kanada 1991-1992)

von Thorsten Hanisch

Original Titel. MACGYVER - THE COMPLETE FINAL SEASON
Laufzeit in Minuten. 639

Regie. diverse
Drehbuch. diverse
Musik. DENNIS MCCARTHY
Kamera. diverse
Schnitt. diverse
Darsteller. RICHARD DEAN ANDERSON . DANA ELCAR . KIMBERLY SCOTT . BRUCE MCGILL u.a.

Review Datum. 2011-03-13
Erscheinungsdatum. 2011-02-17
Vertrieb. PARAMOUNT

Bildformat. 1.33:1
Tonformat. DEUTSCH (DD 2.0) . ENGLISCH (DD 2.0)
Untertitel. DEUTSCH . ENGLISCH
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
Schluss, aus und vorbei: Richard Dean Anderson wollte endlich einen neuen Haarschnitt - die langlebige Serie fand mit der aus nur 14 Folgen bestehenden siebten Staffel beziehungsweise der 139. Folge ein gelungenes Ende.

Allerdings wird gemunkelt, dass der Abschied der Kultikone nicht nur Anderson zu verdanken ist, sondern auch die Macher das Gefühl hatten, dass die Serie allmählich ihren Zenit überschritten hatte. Das möchte man nach Sichtung der Staffel fast ein wenig bejahen (aber nur ein klein wenig), denn nach dem vorangegangenen Sonnenschein bröckelt hier der Putz dann doch etwas. Mit der Episode "Die Coltons", in der MacGyver nur am Anfang und am Ende auftaucht, wollte man die Startrampe für einen Ableger um die bisher nur in Nebenrollen aufgetauchten Charaktere der Kopfgeldjäger-Familie Colton bauen. Hat nicht geklappt, wundert bei diesen blassen Charakteren und der verblüffend uninspirierten Herangehensweise auch nicht: Beim Schauen der Episode wird einem urplötzlich bewusst, wieso MacGyver noch heute Kultstatus hat, andere 80er-Jahre-Serien aber nicht.
Ein bisschen mau ist auch die Doppelfolge "Ritter MacGyver": hier wurde, wie schon in der Western-Folge in Staffel Fünf, einfach das Personal in ein anderes Zeitalter verfrachtet. Was dort noch charmant und dank üblicher Folgenlänge kurzweilig war, wirkt hier aber wiedergekäut und zäh. Allerdings gibt's unter anderem in "Die Gärten des Todesbarons" charmanten Voodoo-Hokuspokus, mit der "Der Feuerteufel" einen kleinen Mini-Thriller und in "Schweres Wasser" mal wieder einen höchst vergnüglichen Ausflug Richtung Indiana Jones, der einen erneut bedauern lässt, dass man der Serie noch keinen Kinofilm spendiert hat. Die Verabschiedung MacGyvers in "Tod in China" wird elegant gelöst, der Zuschauer kann sich auf angemessene und schlüssige Weise (war damals alles andere als selbstverständlich) von seinem Serienhelden verabschieden und gleichzeitig baut man sich eine Brücke für eine mögliche Weiterführung, was aber leider nie geschah. Alles in allem nicht die große Big-Bang-Abschiedsstaffel, aber immer noch sehr ordentlich.

DVD.
Alles punktgenau gleich wie in den Vorgängerstaffeln: Die vier DVDs finden sich in einem Digipack zum Aufklappen, das wiederum in einem Schuber steckt. Als Beilage gibt's den üblichen Episodenguide. Die Bildqualität ist nach wie vor durchwachsen, hier und da unscharf und geruckelt wird auch gerne in schnelleren Szenen, die beiden Tonspuren finden sich im zweckmäßigen Mono. Extras gibt's leider auch wieder keine, nicht mal die 1994 nachgereichten MACGYVER-TV-Filme wurden beigepackt.








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