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KAPITELWAHL

CRAZY EIGHTS (USA 2006)

von Stefan Rybkowski

Original Titel. CRAZY EIGHTS
Laufzeit in Minuten. 77

Regie. JAMES K. JONES
Drehbuch. DAN DELUCA . JAMES K. JONES . JI-UN KWON
Musik. OLIVIER GLISSANT . CHUCK HAMMER . NICK NOLAN
Kamera. STEPHEN M. LYONS
Schnitt. JAMES K. JONES . JI-UN KWON
Darsteller. DINA MEYER . TRACI LORDS . GABRIELLE ANWAR . FRANK WHALEY u.a.

Review Datum. 2009-10-18
Erscheinungsdatum. 2008-12-11
Vertrieb. ASCOT ELITE

Bildformat. 2.35:1 (anamorph)
Tonformat. DEUTSCH (DD 5.1) . ENGLISCH (DD 5.1)
Untertitel. DEUTSCH
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
Es spricht nicht gerade für die Qualität eines Filmes, wenn seine opening credits gelangweilt, ohne jeden optischen Reiz, über den Bildschirm flimmern. Natürlich kann es auch daran liegen, dass er solch ausgefallene Spielereien gar nicht erst nötig hat, nicht jedoch im Falle von CRAZY EIGHTS. Der Film aus der Reihe "8 Films to Die For" lief 2007 auf dem HorrorFest und darf man den Kritikerstimmen auf dem Cover der DVD Glauben schenken (was man eigentlich nicht sollte, denn meist sind diese Zitate nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind), so war er dort auch recht erfolgreich. Sechs Bekannte treffen sich nach einigen Jahren auf einer Beerdigung, nur um festzustellen, dass der Verstorbene eine Karte hinterlassen hat, die zu einem Kind führt. Dieses hat natürlich Informationen über die Vergangenheit der Freunde - doch diese sind alles andere als erfreulich. Klingt zum Gähnen? Ist es auch, das angesprochene Problem ist jedoch nicht das einzige, das CRAZY EIGHTS hat, denn trotz relativ großer Namen wie Dina Meyer oder Traci Lords, will hier einfach keine Stimmung aufkommen. Und als wäre das noch nicht genug, agieren die Darsteller, allen voran die beiden genannten, als ob sie selbst keine richtige Lust auf das Projekt gehabt hätten. Ja, CRAZY EIGHTS ist irgendwo zwischen Haunted-House-Horror und Vergangenheitsthriller einzuordnen, verkommt somit aber auch in ebenjene Laufbahnen, die er klischeehafter kaum füllen könnte. Mittlerweile ist einfach ein Punkt erreicht, an dem degenerierte/tote/wasauchimmer Kinder einfach keinen mehr hinter dem Ofen hervorlocken können, im Gegenteil. Das alles ist mindestens so overdone und overused wie Remakes asiatischer oder klassischer Horrorfilme. Und dennoch tut das alles nicht ganz so weh, denn immerhin ist bei den meisten Filmen aus dieser Reihe recht schnell Schluss. CRAZY EIGHTS dauert gerade mal 77 Minuten - die kann man besser, aber auch schlechter verbringen.

DVD.
Die DVD macht da schon fast mehr Angst als der Film selbst, denn die Balken der anamorphen Cinemascope-Präsentation sind nicht schwarz, sondern grau, was nicht nur gewöhnungsbedürftig aussieht, sondern auch einfach nur stört (und nicht den Regelfall darstellt). Die Bildqualität an sich ist schwer einzuschätzen, denn oft weiß man nicht, ob hier Filter absichtlich verwendet wurden oder es einfach am Mastering liegt. Die Tonqualität hingegen ist zufrieden stellend, kein Highlight, aber gut. Als Extra gibt es leider nur den Trailer; gerade hier wäre es interessant gewesen, Einblicke ins Festival zu geben.








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