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KAPITELWAHL

FREEBIRD (Großbritannien 2008)

von Stefan Mader

Original Titel. FREEBIRD
Laufzeit in Minuten. 89

Regie. JON IVAY
Drehbuch. JON IVAY
Musik. MARTIN GLOVER
Kamera. PETER WIGNALL
Schnitt. CELIA HAINING . EDDIE HAMILTON
Darsteller. GARY STRETCH . GEOFF BELL . PHIL DANIELS . LAILA ROUASS u.a.

Review Datum. 2009-09-14
Erscheinungsdatum. 2009-06-26
Vertrieb. SAVOY FILM/SUNFILM

Bildformat. 1.85:1 (anamorph)
Tonformat. DEUTSCH (DD 5.1/DD 2.0) . ENGLISCH (DD 5.1)
Untertitel. DEUTSCH . ENGLISCH
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
Der Chairman will Gras, am besten in rauen Mengen – und sein Kurier Fred (Stretch) soll es ihm besorgen. Das beste Gras, eine speziell für das britische Klima gezüchtete Sorte, gibt es allerdings nicht in London, sondern ausschließlich bei einem Hippie in den Waliser Bergen. Also satteln Fred und seine Kumpels, Tyg (Bell) und Grouch (Daniels), die Motorräder und begeben sich auf die Reise. Es soll ein letztes postpubertär-verantwortungsloses Wochenende voller Alk und illegaler Substanzen werden, bevor Fred und ausgerechnet Oberstoner Grouch seriös werden wollen.
In Wales angekommen, stellt sich der Auftrag der drei Biker jedoch als unerwartet schwierig heraus: es fehlt nicht nur vom Hippie jede Spur, die drei Freunde geraten außerdem zwischen die Fronten zweier verfeindeter Bikergangs. Aber unter dem Einfluss von Grouches selbst gesammelten Pilzen findet das Trio das sogar irgendwie lustig...

Mit seinem Drehbuch-/Regie-Erstling ist Jon Ivay eine leichtfüßige Komödie gelungen, die ihre bis in die Haarwurzeln zugedröhnten Protagonisten ständig in alberne Situationen bringt. Es ist den Darstellern von FREEBIRD geschuldet, dass diese Albernheiten am Ende doch immer wieder zünden, denn erwachsene Männer mit Farnen behängt und Ästen als Gewehrersatz in den Händen auf ihren persönlichen Vietnam-Trip zu schicken kann leicht cheesy werden, ist hier aber tatsächlich amüsant.
Der Plot an sich ist eher dünn, dieses Manko macht FREEBIRD allerdings wett, indem der Film immer wieder diverse Biker- und Rockerklischees durch den Kakao zieht. Was man FREEBIRD aber sehr wohl ankreiden kann ist eine gewisse Inkonsequenz in der Charakterentwicklung. Möglichkeiten zur Entwicklung werden zwar eingebaut (in Freds Fall gar auf etwas rührselige Weise), allerdings nur halbherzig – die Antwort auf die Frage, ob und wie die Figuren sich entwickeln bleibt der Film letztlich schuldig. Andererseits will FREEBIRD keine tiefgründige Charakterstudie sein, sondern humorvoll Kurzweil bieten und das schafft der Film auch. Mission accomplished.

DVD.
Sattes Bild, ordentlicher Ton in Originalfassung und Synchro, jederzeit zuschaltbare Untertitel auf Deutsch und Englisch – so soll es sein!
Dazu gibt es ein ziemlich umfangreiches Paket an Extras mit Trailern, einem etwa halbstündigen Making Of, Deleted Scenes und Interviews mit den Darstellern sowie einen Audiokommentar von Regisseur Jon Ivay und ein Wendecover.








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