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KAPITELWAHL

DEATH KNOWS YOUR NAME - DER TOD LEBT IN DIR (Argentinien 2005)

von Stefan Mader

Original Titel. DEATH KNOWS YOUR NAME
Laufzeit in Minuten. 88

Regie. DANIEL DE LA VEGA
Drehbuch. DEMIÁN RUGNA
Musik. JOSE C. KOMESU
Kamera. LUIS MILLÁN PASTORI
Schnitt. DANIEL DE LA VEGA
Darsteller. RODRIGO ARAGÓN . HUGO HALBRICH . VERONICA MARI . KEVIN SCHIELE u.a.

Review Datum. 2009-04-05
Erscheinungsdatum. 2008-08-27
Vertrieb. MIG/EUROVIDEO

Bildformat. 1.85:1 (anamorph)
Tonformat. DEUTSCH (DD 5.1/DD 2.0) . ENGLISCH (DD 5.1/DD 2.0)
Untertitel. DEUTSCH
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
Seit geraumer Zeit wird der Psychiater Bruce Taylor (Aragón) von den gleichen seltsamen Albträumen geplagt wie sein Stimmen hörender Patient Richard Patterson (Schiele). Der prophezeit darüber hinaus die Ankunft eines großen Übels, das sich wie eine Infektion über die ganze Anstalt ausbreiten werde. Als der rastlose, immer manischer werdende Bruce in einem abgelegenen, verfallenen Teil der Anstalt einen Totenschädel entdeckt, bittet er seinen Vater Anthony (Halbrich), von dem er sich vor langer Zeit entfremdet hat, um Hilfe. Der Forensiker willigt ein, seinem Sohn zu helfen, bei der Rekonstruktion des Gesichts erleben sie allerdings eine Überraschung – es ist Bruces Gesicht! Und da treten auch schon die ersten Gelbfieberfälle im Krankenhaus auf...

Die argentinische Produktion unter der Regie von Daniel de la Vega entstand zwar in Bueons Aires, wurde jedoch gleich auf Englisch gedreht – vermutlich um die Chancen einer internationalen Vermarktung zu erhöhen. Als Nebeneffekt dieser Tatsache legen die meisten der Schauspieler in der Originalfassung einen leichten südamerikanischen Akzent an den Tag, was bisweilen ganz charmant klingt. Weniger charmant ist hingegen die eher billige Optik, die auch durch die betont kalten Farben nicht ausgebügelt werden kann. Auch die Handlung mag nicht so recht überzeugen, wenngleich man DEATH KNOWS YOUR NAME zugute halten muss, sich in diesem Punkt wenig vorhersehbar zu gestalten. Spannung, Horror oder gar Anteilnahme mit den Figuren wollen sich andererseits aber auch nicht so recht einstellen. Positiv im Gedächtnis bleibt diesbezüglich gerade einmal der letzte Auftritt Pattersons, sodass DEATH KNOWS YOUR NAME allenfalls als durchschnittliches B-Horror-Futter durchgeht.

DVD.
Zwar sind die blassen, blaustichigen Farben als stilistisches Element gedacht, zur optischen Aufwertung des Films tragen sie allerdings auch nicht bei. Auch etwas Bildrauschen ist zu beobachten. Der Ton stellt auf allen verfügbaren Spuren zufrieden, da die Synchro zwar rein inhaltlich okay ist, die Sprecher aber eher lustlos klingen, sei explizit zur Originalfassung geraten. Obwohl Englisch nicht die Muttersprache der Schauspieler ist, ist diese Fassung ungleich überzeugender.
Das Bonusmaterial von DEATH KNOWS YOUR NAME besteht aus einem Dutzend Programmhinweisen aus dem Hause MIG.








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