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KAPITELWAHL

THE VAMPIRE HUNTER (Großbritannien 2006)

von Stefan Mader

Original Titel. THE WITCHES HAMMER
Laufzeit in Minuten. 91

Regie. JAMES EAVES
Drehbuch. JAMES EAVES
Musik. MARK CONRAD CHAMBERS
Kamera. JOHN RAGGETT
Schnitt. JAMES EAVES
Darsteller. CLAUDIA COULTER . STEPHANIE BEACHAM . JONATHAN SIDGWICK . TOM DOVER u.a.

Review Datum. 2008-04-15
Erscheinungsdatum. 2007-08-16
Vertrieb. EPIX MEDIA AG

Bildformat. 1.85:1 (anamorph)
Tonformat. DEUTSCH (DD 5.1) . ENGLISCH (DD 2.0)
Untertitel. DEUTSCH
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
Unmittelbar nach ihrem Tod wird Rebecca (Coulter) von einer –natürlich streng geheimen– Behörde mittels Gentechnik (!) in eine Vampirin verwandelt, um fortan zum Schutz der Menschheit Jagd auf übernatürliche Kreaturen zu machen.
Als Vampire ihre Auftraggeber aufspüren und töten, bitten die Hexe Madeline (Beacham) und deren rechte Hand, der Bibliothekar Edward (Sidgwick), Rebecca um Unterstützung. Der sinistre Oberblutsauger Hugo (Dover) will nämlich durch einen Pakt mit drei Erzdämonen die Hölle auf Erden entfesseln und um ihm beizukommen soll Rebecca den Hexenhammer, das älteste aller magischen Bücher, finden.

THE VAMPIRE HUNTER ist eine britische C-Liga-Produktion, die, wie unschwer zu erkennen ist, im Fahrwasser von Produktionen wie der BLADE-Trilogie, der UNDERWORLD-Filme und des BLOODRAYNE-Franchises noch schnell das eine oder andere Sterling-Pfund einfahren soll.
Wir haben es also quasi mit einer BladeRayne-Selene zu tun, deren Affinität zu großen Waffen selbst Sarah Connor (Johns Mutti, nicht die Sängerin) alt aussehen lässt. Das wäre an sich ebenso wenig schlimm wie die unverkennbar stark begrenzten Produktionsmittel, wenn wenigstens der Inhalt zufriedenstellend wäre. Doch auch damit kann nicht gedient werden. Immer wieder tauchen für den Ablauf der Geschichte völlig unerhebliche Gegenspieler auf, deren Herkunft und Motivation unklar sind, sodass von einer schlüssigen Handlung keine Rede sein kann. Irgendwann mitten im Film scheinen sich die Macher ihres verkorksten Skripts bewusst geworden zu sein, zumindest driftet THE VAMPIRE HUNTER zwischenzeitlich in brachialhumoristische Gefilde (Slapstick kann man das Ganze nicht nennen) ab.
Unterirdische schauspielerische Leistungen tragen ebenso wie die völlig verpeilte Ausleuchtung (taghelle Sets sollen uns als stockdunkle Keller verkauft werden - wtf?) ihr Scherflein dazu bei, THE VAMPIRE KILLER zu einem amtlichen Rohrkrepierer zu machen.
Der Film empfiehlt sich bestenfalls als Untermalung der nächsten Komasauf-Party oder um ungebetenen Verwandtschaftsbesuch möglichst schnell rauszuekeln.

DVD.
Von der grundsätzlichen Videooptik des Films abgesehen, ist die Bildqualität akzeptabel. Bei Innenaufnahmen könnten die Farben etwas intensiver sein, aber wir wollen nicht zu kleinlich sein – die wirklichen Probleme von THE VAMPIRE HUNTER liegen jedenfalls nicht auf der technischen Ebene der DVD. Der Ton geht sowohl in der deutschen 5.1- als auch in der englischen Stereo-Fassung in Ordnung.
An Extras bietet die DVD Teaser und Trailer des Hauptfilms, eine Galerie mit "Hinter den Kulissen"-Bildern, eine weitere mit Artwork und natürlich einige Programmhinweise.








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