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KAPITELWAHL

DARK UNIVERSE (USA 1993)

von Hasko Baumann

Original Titel. DARK UNIVERSE
Laufzeit in Minuten. 83

Regie. STEVE LATSHAW
Drehbuch. PATRICK MORAN
Musik. JEFFREY WALTON
Kamera. MAXWELL J. BECK
Schnitt. CLARE DOYLE
Darsteller. JOE ESTEVEZ . BLAKE PICKETT . LAURIE SHERMAN . BENTLY TITTLE u.a.

Review Datum. 2006-05-09
Erscheinungsdatum. 2005-12-05
Vertrieb. CMV LASERVISION

Bildformat. 1.33:1
Tonformat. DEUTSCH (DD 2.0) . ENGLISCH (DD 2.0)
Untertitel. keine
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
Mit einem solchen Titelmotiv schafft man locker den Sprung ins vierte Regal von unten in der Videothek: Ein außerirdischen Greuelwesen senkt den Kopf und läßt den weißen Glibber aus der Luke tropfen, eine erschrockene Maid steht mit geöffnetem Mund darunter. So wird's doch gemacht.

Der dazugehörige Film hält dieses Versprechen natürlich ganz und gar nicht. Dafür kann man schon vor dem Titel Spezialeffekte bestaunen, als hätte es seit den 50er Jahren keinerlei Veränderungen in Sachen Tricktechnik gegeben. Ein Raumschiff fliegt herzallerliebst umher, an Bord ein einsamer Astronaut, der mit der vermutlich armseligsten Kontrollstation dieses Planeten in Verbindung steht, bis ein unfaßbar harziger Morph-Effekt aus ihm ein garstig Monstrum macht.

DARK UNIVERSE, donnert's im Gebälk, jedoch verabschieden wir uns genau in diesem Moment von den Weiten des Alls und hüpfen ins handelsübliche Unterholz. Dort nämlich frönt die Bestie aus dem Weltenraum fortan der Meuchelei, mit genau der Art von Gesplatter, die das Taschengeldbudget gerade noch so zuläßt. Weil's nichts kostet und mitunter Laune macht, wird zudem noch die eine oder andere Hülle fallen gelassen. Was einem auch das zweifelhafte Vergnügen beschert, den vermutlich unattraktivsten Kameramann der Zunft seine Hosen runterlassen zu sehen; das Monster jedoch verhindert, daß die Ätzfresse zum Zuge kommt.

Mehr gibt es eigentlich nicht zu berichten. Das von Unwissenden zu Tode gerittene Unwort Trash trifft hier wie die Faust aufs Auge. Aber niemand ist gefeit - auch ich habe den Film seinerzeit für den damaligen Obulus von einer Mark zwanzig der Videothek entliehen und fühlte mich nicht allzu gut unterhalten. Es gibt aber genügend Leute, denen so etwas Spaß macht, und für diese ist DARK UNIVERSE auch okay.

DVD.
Vom Anbieter rührend sorgsam mit allen gerade noch vertretbaren Extras ausgestattet kommt diese DVD daher. Neben einem technisch annehmbar umgesetzten Film (Originalton schwankt ganz schön) finden sich Bildchen und Plakatmotive, außerdem der Trailer und vor allem das Intro mit Fred Olen Ray, indem sich dieser als harmloser, aber auch nicht allzu witziger Sexist darstellt. Eine Veröffentlichung, die ich geradezu liebevoll nennen möchte.








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