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KAPITELWAHL

THE HOLLOW (USA 2004)

von Hasko Baumann

Original Titel. THE HOLLOW
Laufzeit in Minuten. 82

Regie. KYLE NEWMAN
Drehbuch. HANS RODIONOFF
Musik. TODD HABERMAN
Kamera. SCOTT KEVAN
Schnitt. BRIAN ANTON
Darsteller. KEVIN ZEGERS . NICK CARTER . STACY KEACH . JUDGE REINHOLD u.a.

Review Datum. 2005-02-24
Erscheinungsdatum. 2005-03-31
Vertrieb. E-M-S

Bildformat. 1.78:1 (anamorph)
Tonformat. DEUTSCH (DD 5.1/DD 2.0) . ENGLISCH (DD 5.1)
Untertitel. keine
Norm. PAL
Regional Code. 2

FILM.
Beim Wort "Hollow" im Filmtitel klingeln die Alarmglocken, und ja tatsächlich, hier geht's um Sleepy Hollow und den dort ansässigen Reiter, der so gerne Köppe abrasiert! Kevin Zegers, ein junger Typ mit erstaunlich vielen Horror-Credits (DAWN OF THE DEAD, WRONG TURN, KOMODO, spielt einen jungen Typen mit erstaunlichen Stammbaum-Credits: Er ist der Ururenkel von Ichabod Crane und deswegen ziemlich gefragt, als er nach Sleepy Hollow zurückkehrt. Naja, zumindest will ihm Stacy Keach als Pennbruder einreden, mit der Ahnenriege habe man auch eine Verpflichtung, nämlich gegen den fiesen Pferdemann anzutreten! Bei mir hatte der kleine Depp aber schon verschissen, als ihm eine Blondine lustvoll in den Schritt greift und er antwortet: "Wollen wir mal einen Kaffee trinken gehen?"

Dieselbe Blondine hat auch noch einen prominenten Verehrer: Nick "Backstreet's Back" Carter, der dicke Unsympath der unvergessenen Boy Group, will selber Hand anlegen und ist daher ziemlich schlecht auf unseren Kevin zu sprechen. Genervt ist Kevin auch von seinem autoritären Daddy, ausgerechnet verkörpert von 80er-Landplage Judge Reinhold! Glücklicherweise taucht bald der - bedingt - unheimliche Reiter auf und haut die Rüben vom Acker. Das passiert meistens im Off, mal abgesehen von einer hübschen Szene, in der ein Mädechen in Krankenschwesterkluft und schicken Stiefeln davonrennt und im Vorbeireiten den Scheitel gezogen bekommt.

"Hollow" heißt ja "Hohl", was sowohl auf den Film zutrifft wie wohl auch auf die Geldbörsen einiger hier vertretenen Altstars: Stacy "Hemingway" Keach ist als Suffkopp ein trauriger Anblick, hat aber offenbar auch noch Spaß bei der Sache; Reinhold, die Pfeife, ist mies wie eh und je, und Nicholas Turturro ist vom NYPD zur Provinzpolizei strafversetzt worden und nimmt auch hier seinen Hut (und Kopf). Nick Carter ist als Arschloch absolut typgerecht besetzt worden und konnte sogar seinen Megaburner "Blow Your Mind" im Abspann platzieren. Dort läuft übrigens auch die längste mir bekannte "Special thanks to"-Namensliste ab, dabei sieht der Film gar nicht aus, als hätten so viele Leute daran gearbeitet. Natürlich gibt es schlechtere Filme mit dem Wort "Hollow" im Titel, allerdings fällt mir gerade keiner ein.

Mir springt auf Ramschtischen ständig ein Film dem Titel HOLLOW GATE in die Hände; den habe ich noch nie gesehen, aber der nervt mich durch seine Omnipräsenz. Der ist sicher ganz mies. Ich war übrigens mal in Tarrytown, also Sleepy Hollow. War nett.

DVD.
Technische Details kann ich nicht beurteilen, da mir nur die Presse-DVD vorlag. Der Ton ist okay, wobei nur die etwas lasche deutsche Synchro geboten wurde; das Original hat auch englischen Ton. Die Extras bieten den Trailer und Biografien auf Texttafeln.








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