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DEAD MEAT (Irland 2004)

von Mirco Hölling

Original Titel. DEAD MEAT
Laufzeit in Minuten. 80

Regie. CONOR MCMAHON
Drehbuch. CONOR MCMAHON
Musik. JOHN GILLOOLEY
Kamera. ANDREW LEGGE
Schnitt. CONOR MCMAHON
Darsteller. MARIAN ARAUJO . ANTHONY LITTON . DAVID MALLARD . IVAN MCCULLOUGH u.a.

Review Datum. 2005-09-15
Kinostart Deutschland. direct-to-video

Eine Pärchen hat in der irischen Pampa eine Autopanne und wird von überraschend auftauchenden Zombies überfallen, was den plötzlichen Tod des Mannes zu Folge hat. Nun muss sich die junge Frau alleine durch die wilde und von Zombies verseuchte irische Landschaft schlagen, wobei sie auf weitere Flüchtlinge trifft. Die Gruppe Überlebender flieht gemeinsam, immer noch verfolgt von Heerscharen Untoter.

Gähn!!!! Was sollen solche Filme noch? Mit den italienischen Zombiefilmen der 1970er und 80er Jahre ist doch wirklich alles gesagt. Wenns denn wenigstens irgendwie originell oder bemerkenswert wäre, aber der junge , irische Regisseur Conor McMahon hat nun wirklich gar nichts zu sagen. Er kopiert hilflos Genreklassiker wie BAD TASTE, ordentliche Streifen wie LIVING DEAD AT THE MANCHESTER MORGUE (INVASION DER ZOMBIES) von Jorge Grau oder Gurken wie ZOMBIE 3 von Andrea Bianchi. Hierbei kam es McMahon offenbar ausschließlich auf das Erstellen harter Bluteffekte an. Alle anderen Gesichtspunkte, die einen Film ausmachen, spielten in seinen Überlegungen augenscheinlich gar keine Rolle: Die zumeist völlig unzureichend beleuchteten Sets werden in blassen Bildern eingefangen, der Schnitt ist streckenweise hanebüchen, die Darsteller auf Knallchargenniveau und die Musik besteht aus äußerst billigem Synthigewaber, zu dem heutzutage jeder 7-Jährige PC-Anfänger in der Lage sein dürfte.

Nicht einmal die Effekte können einen da noch begeistern. Zu einer Zeit, in der man alles gesehen hat, lockt dieser 08/15-Splatter nun wirklich niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Leider schafft es der Film obendrein auch nicht, zumindest einen Trashcharme zu entwickeln. Alles ist öde und vorhersehbar und der Begriff Langeweile bekommt bei selbst nur 80 Minuten Laufzeit eine völlig neue Dimension.

DEAD MEAT ist ein irischer Amateurfilm, der bei Fans von Ittenbach, Schnaas, Bethmann & Co vielleicht ein müdes Lächeln erzeugt, für Zuschauer mit einem Hauch von Anspruch dürfte die Reaktion jedoch irgendwo zwischen Einschlafen, Wut oder Entsetzen liegen.











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