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BLOOD RANCH (USA 2006)

von Hasko Baumann

Original Titel. BLOOD RANCH
Laufzeit in Minuten. 90

Regie. CORBIN TIMBROOK
Drehbuch. ANTONIO HERNANDEZ
Musik. FREDERIK WIEDMANN
Kamera. DAVID PALMIERI
Schnitt. LEWIS SCHOENBRUN
Darsteller. JIM FITZPATRICK . DAYTON KNOLL . SCOTT L. SCHWARTZ . SEASON HAMILTON u.a.

Review Datum. 2006-09-05
Kinostart Deutschland. direct-to-video

Vier College-Studenten sind mit dem Auto unterwegs, um eine tolle Zeit zu verleben. Wo? Im Wald? Am See? Am Crystal Lake? Nein, sie wollen zum "Burning Man"-Festival! Mit dieser Änderung im letzthin bis zur Austrockunung ausgelutschten Backwoods/Slasher-Genre hat sich der Wille zur Innovation von Autor Antonio Hernandez aber auch schon erschöpft. Gut, man darf sich noch einmal wundern, wenn ein runtergekommener Irak-Veteran am Straßenrand winkt und sich die Reaktion der Mädels als Ausruf "Hurra, ein Anhalter!" darstellt.

Wenig später trifft man auf ein noch runtergekommeneres Mädchen und einen schwarzen Van, der sich offenbar mit Tötungsabsichten an die Reisenden wendet. Und so landen wir flugs wieder in den Händen völlig degenerierter Landeier, die bis auf Vergewaltigung, Folter und Mord nun wirklich überhaupt nichts in der Birne haben. Und wozu braucht man Spannung, wenn man einen Arm absägen kann?

So oder so muß sich Regisseur Corbin Timbrook das gedacht haben, der sich wenig zaghaft in Sachen Gewalt zeigt und in den perversen Vorlieben seiner Psycho-Figuren suhlt. Als wäre das Aufschneiden der Beine eines Mädchens in Hotpants nicht genug, muß auch noch eine andere Studentin mit großen Brüsten vergewaltigt werden. Die Brüste sieht man allerdings nicht. That's America for you.

Für die Gorefans gibt es letztlich zu wenig Geschmadder zu sehen, für Fans heißer Babes in Gefahr zu wenig nackte Haut, und für Fans eines schlichtweg guten Films einen schlichtweg viel zu beschissenen. Der Nächste, bitte.











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